Presseclips 2008 - 1982:Ihre dunkle, dramatische Stimme lässt unser Blut rückwärts fliessen. Review DROPDEAD Festival Prague 11/2007 Wenn der Industrial-Dance-Track "Hier im Nebel" losgeht, wird "Into Your Eye"
zu einem absolut blutig-saftigen Steak, deine Zähne hineinzuschlagen.
Das hypnotische "Indra" und die mitreißende Schönheit von "Eden"
sind weitere Paradestücke dieser kraftvollen Songschreiberin. ...eine Künstlerin, die keine schwachen Sachen produziert. Es ist schwer, der Faszination dieser Frau beim Hören von "Into Your Eye" zu entgehen.. Mona Mur hat eine dramatische und ergreifende Stimme, die ihren einzigartig erotisch-intensiven,
rauhen und dunklen Charakter reflektiert. Sie ist eine der wenigen deutschen Sängerinnen,
die in Eigenregie dunkle, aggressive Sounds zwischen Elektronik, Industrial, Avantgarde und orchestrierten großen Gesten entwickeln. Die dunkle Stimme Mona Murs, die irgendwo zwischen Siouxie und Nico zuhause ist, bietet den Roten Faden, der die ruppigen Frühwerke mit den ausgefeilten, atmosphärisch dichten Soundscapes jüngerer Zeit verbindet...Der Mix aus Agression, dunkler Emotionalität und innerer Einkehr ist unwiderstehlich. Mona Mur entfaltet Landschaften aus Klang, mal rau, karg, gefährlich, mal geheimnisvoll, dunkel und im Innersten vertraut. ...eine Vielschichtigkeit an Inspirationen, die in Mona Murs Klangwelten deutlich zu spüren ist und durch lauschende Ohren viele Bilder und Erinnerungen ins eigene Hirn malt. ...nicht mehr und nicht weniger als ein Stück deutscher Wave-Geschichte ! Kein Wunder, das FATIH AKIN drei Songs von Mona Mur im Soundtrack zu seinem Berlinale Erfolgsfilm "GEGEN DIE WAND" verwendete: weil ihre Musik, ihre Stimme, ihre Texte genauso erotisch, wild, leidenschaftlich, leicht düster und vor allem lebenshungrig wie die Hauptfigur sind. "Into Your Eye" ist damit längst fälliger Geschichtsunterricht, Überraschung und Offenbarung zugleich, das zur Entdeckung zwingt. Die neueren Stücke aus dem Zeitraum 1995 bis 2003 sind allesamt sehr elektronisch produziert. Direkt das erste Stück aus dieser Abfolge, "Hier im Nebel sind wir alle gleich", ist ein absoluter Hammer: Ein "nur" gesprochener, d.h. nicht gesungener, Text mit stampfendem Elektronik-Beat und fetten Synthi-Flächen schaffen eine ganz unglaublich dunkle Gänsehaut-Atmosphäre. Die eiserne Jungfrau der blutigen Passionen ist zurück mit einer Werkschau ihrer seit den frühen Punk und New Wave Tagen eingespielten, dunkel experimentellen Sounds. Die letzte der großen New Wave-Schlampen schlägt mit ihrer neuen Platte selbst Lydia Lunch, Siouxie Sioux und Toyah. ...eine Stimme mit Charakter, tief und bedrohlich, erotisch fordernd, kühl und berührend. Die Band gab alles - mit einem breiten Sound düsterster Schattierung erzeugten die Musiker eine Atmosphäre wie bei einem Leichenschmaus in einer Grabkammer - eine tolle Leistung. ...ihre Waffen sind eine leidenschaftlich-blutige Stimme, eine scharfe Zunge und ein Talent für mehrspachige Wortspiele,
das sie für ätzende Kommentare nutzt... |